THEATERSTÜCKE

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Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt.

Drei Figuren haben eine Ausschreibung gewonnen, eine Ausschreibung mit einem Sieb. Sie finden sich in einem skurillen Museum der europäischen Union wieder, mit einem Hologramm als Führer und sprechenden Exponaten, allen voran der letzte Stern aus der Europa-Flagge, der von seiner Zeit im Kindergarten erzählt, und beim Zwiebelschneiden immer weint, weil er dabei die Onion zerhackt. Außerdem erzählen Steine, Mauern und extrem wütender Speichel, davon, wie das war. Die Putzkraft entpuppt sich als Showmaster, unten explodiert immer etwas, und es wird sehr metareflexiv, aber wenn das Wasser durch das Sieb fließt, sind wir kurz alle zusammen. Nur nutzt es nichts, am Ende wird ausgesiebt! Eine absurde Allegorie auf das Kulturprekariat, vermischt mit den Resten der europäischen Union, oder eigentlich Onion, onion… Leseproben


INSZENIERUNGEN UND KRITIKEN (Seite in Arbeit)

Schauspielhaus Wien, Regie: Franz-Xaver Mayr, Premiere: 13.01.2017

Eine herrliche, politische Farce (…) Ein treffendes Bild einer europäischen Union, deren Existenz – wie selten zuvor – auf dem Prüfstandt steht. (Augustin)

Die Farce verzwirbelt unsentimental und mit viel Sprachwitz die Nöte des Kulturprekariats mit allerlei gesellschaftlichen Missständen. (Wiener Zeitung)

Eine Offenbarung zuzusehen. (Der Standard)

 

Was der Stern nicht gesagt hat, was aber trotzdem bleibt am Ende dieses in jeder Hinsicht beglückenden Abends: Auch gemeinsames Lachen solidarisiert. (Nachtkritik)

Das Premierenpublikum war begeistert, es gab lang anhaltenden Applaus. (Die Presse)

Nach 90 rasanten, erfrischen durchgeknallten Minuten gibt es für das Ensemble wohlverdiente Entspannungszigaretten. (Theater heute)

 

Sowohl Miroslava Svolikovas Text als auch dessen szenische Umsetzung durch Franz-Xaver Mayr wurden am Ende lautstark bejubelt. Und natürlich das Ensemble, das wie stets mit überbordender Spielfreude an die Sache herangeht. (Bühne)


Hessisches Landestheater Marburg, Regie Eva Lange, Premiere: 19.01.2019

Diese Mauer ist eine politische farce, eine surreale Komödie, die Zuschauer lachen von vorne bis hinten, und gehen vergnügt, aber auch nachdenklich nach Hause. Mehr kann zeitgenössisches Theater nicht leisten. (Gießener Allgemeine Zeitung, 21.1.2019)

Ein tolles Stück für Freunde des Absurden. (Oberhessische Presse, 21.1.2019)

Interviews, Kritiken, Material

Hessisches Landestheater Marburg: Europäische Gefühle, Interviewfragen für das Programmheft zu „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt.“ 2019

Nachtkritik – Nur so zum Spaß, Kommentar zu „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen“ beim Heidelberger Stückemarkt LINK >>>

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