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TEXTE UND KRITIKEN (in Arbeit)


europa flieht nach europa

Burgtheater Wien, Regie Franz-Xaver Mayr (via Autorentheatertage), Premiere: 22.06.2018

Miroslava Svolikova ist „eine hoch reflektierte Autorin“ deren mehrbödige Erzählweise über die Dame Europa, die ihren Lebenssinn sucht, einen sehr eigenen Kunstton anschlägt. (Berliner Zeitung)

Der „Karneval der Wirklichkeit“ entpuppt sich als pointierte Auseinandersetzung mit unseren Gegenwartsproblemen und Zukunftsängsten mit den frechen bunten Mitteln eines Kinderfaschings. (APA)

Ein riesengroßer Spaß! (Der Standard)

Die Aufführung nimmt Europa nicht nur als Vorwand, sondern vermittelt Ideen zu diesem vielschichtigen Begriff. (Die Presse)

Insgesamt sind die dicht gewobenen, komplex komponierten Metaphernbilder eine anregende und gescheit Herausforderung für das Publikum und den Regisseur. Franz-Xaver Mayr nimmt sie.. als überzeugter Bündnisgefährte der Autorin entschlossen an und macht europa flieht nach europa zu einem vergnüglich choreografierten, chorisch famosen und theatralisch burlesken Karneval der Kulturen. “ (FAZ)

Eine wirklich ungewöhnliche Inszenierung: Sie ist witzig und gleichzeitig tragisch, dabei hoch musikalisch, und sie wechselt alle paar Minuten die Form. Das Premierenpublikum war begeistert. (Kurier)

Karnevaleske Farce und und politischer Bilderreigen will das Stück sein, und so bringt es Regisseur Franz-Xaver Mayr auch auf die Bühne. (Autorentheatertage Berlin – Tagesspiegel online)

Ironisch, hintersinnig, meist klug und vergnüglich. (Die Furche)

Das Ensemble spielt mitreißend und hat sichtlich Spaß. (Kurier)

Interviews, Kritiken, Material

Staatstheater Karlsruhe: Eine Frau in einer schwierigen Situation, Interviewfragen für das Programmheft zu Europa flieht nach Europa, 2018 LINK >>>

Burgtheater Magazin: Playlist Europa, Interview zum Stück, Oktober/November 2018-Ausgabe (S. 16-17) LINK >>>

Theater der Zeit – Geschichte als Karneval (Juni 2018 – Heft Nr. 6)

Bühne – Wider den Zerfall Europas (10/2018) LINK >>>

Augustin, Ausgabe 468 – «Dass sie ihn umbringt, ist Selbstverteidigung» (10/2018) LINK >>>

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Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt.

Schauspielhaus Wien, Regie: Franz-Xaver Mayr, Premiere: 13.01.2017

Eine herrliche, politische Farce (…) Ein treffendes Bild einer europäischen Union, deren Existenz – wie selten zuvor – auf dem Prüfstandt steht. (Augustin)

Die Farce verzwirbelt unsentimental und mit viel Sprachwitz die Nöte des Kulturprekariats mit allerlei gesellschaftlichen Missständen. (Wiener Zeitung)

Eine Offenbarung zuzusehen. (Der Standard)

Was der Stern nicht gesagt hat, was aber trotzdem bleibt am Ende dieses in jeder Hinsicht beglückenden Abends: Auch gemeinsames Lachen solidarisiert. (Nachtkritik)

Das Premierenpublikum war begeistert, es gab lang anhaltenden Applaus. (Die Presse)

Nach 90 rasanten, erfrischen durchgeknallten Minuten gibt es für das Ensemble wohlverdiente Entspannungszigaretten. (Theater heute)

Sowohl Miroslava Svolikovas Text als auch dessen szenische Umsetzung durch Franz-Xaver Mayr wurden am Ende lautstark bejubelt. Und natürlich das Ensemble, das wie stets mit überbordender Spielfreude an die Sache herangeht. (Bühne)

Hessisches Landestheater Marburg, Regie Eva Lange, Premiere: 19.01.2019

Diese Mauer ist eine politische farce, eine surreale Komödie, die Zuschauer lachen von vorne bis hinten, und gehen vergnügt, aber auch nachdenklich nach Hause. Mehr kann zeitgenössisches Theater nicht leisten. (Gießener Allgemeine Zeitung, 21.1.2019)

Ein tolles Stück für Freunde des Absurden. (Oberhessische Presse, 21.1.2019)

Interviews, Kritiken, Material

Hessisches Landestheater Marburg: Europäische Gefühle, Interviewfragen für das Programmheft zu „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen und der Stern hat gesprochen, der Stern hat auch was gesagt.“ 2019

Nachtkritik – Nur so zum Spaß, Kommentar zu „Diese Mauer fasst sich selbst zusammen“ beim Heidelberger Stückemarkt LINK >>>

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RAND

Schauspielhaus Wien, Regie: Tomas Schweigen, Premiere: 30.09.2020

„Die Autorin reflektiert darin unterschiedliche Dimensionen von Grenzziehung über Gruppendynamik. Themen die dabei behandelt werden sind unter anderem Ausschluss, Gemeinschaft und Perspektiven.“ Ö1

„Atmosphärisch-abstrakte Szenen wechseln sich mit absurd-komischen ab, um den Wahnwitz der Grenzziehung offenzulegen. Neben dem ausgezeichneten Ensemble überzeugt vor allem die Lichtdramaturgie in Zusammenspiel mit Stephan Webers Bühnenbild. Es ist von übergroßen Stoffballons dominiert, die sich in der Eröffnungsszene minutenlangbedrohlich aufplustern und die Spielenden am Ende an die Rampe – den Rand – drücken.“ FALTER

„Wirklich großartig ist der Kakerlakenpriester“, der gerne Gift predigt. Herrlich sind auch der schüchterne Terrorist, das traurige letzte Einhorn, das darunter leidet, dass sich jeder an seinem Horn reiben will, und die hungrige, verzweifelte Mickey Mouse auf der Suche nach Käse.“ KURIER

„»Rand« von Miroslava Svolikova erfreut mit Fantasie, inhaltlich, szenisch, spielerisch. Und ganz toll ist die Optik. (…) Starke Szenen sind jene mit dem letzten Einhorn, das kein Präparat im Naturhistorischen Museum sein möchte – oder der Terrorist, der von Vorfahren erzählt, die in ihm wohnen und nach Rache schreien. (…) Am Ende schiebt sich das Bälle-Universum bedrohlich aufs Publikum zu. Bühnenbild und Kostüme (Stephan Weber, Giovanna Bolliger) sind die Highlights dieses Abends. (…) Insgesamt: sehenswert, manchmal rätselhaft.“ DIE PRESSE

„Retro-Nostalgie vermählt sich mit Space-Age-Futurismus und wenn die drei Soziologen auf die Bühne kraxeln, dann vermeint man sogar, in einem Thriller zu sitzen. Eine von ihren Kollegen gemobbte Soziologin bringt mithilfe eines Tetris-Stein-Beines ihre Wissenschaftskollegen um. Das ergibt (als Projektion auf den Ballonen) ein schönes Blutbad.“ DER STANDARD

„Vera von Gunten, Jesse Inman, Sophia Löffler, Sebastian Schindegger und Til Schindler schlüpfen immer wieder in neue Kostüme und zwängen sich an den Riesen-Ballons vorbei auf die Bühne, um über das Verhältnis von Zentrum und Rand zu philosophieren, allerlei Gruppendynamik zu entwickeln und der Fantasie freien Lauf zu lassen.“ APA

„Surreale Abgründe tun sich da auf, minimalistisch verschieben sich Worte, sehr musikalisch komponiert diese Autorin. Im Wiener Schauspielhaus hat Tomas Schweigen nun Svolikovas jüngstes Stück Rand“ uraufgeführt, eine aberwitzige Reflexion über alles, was wir an den Rand drängen, über kollektive Ängste und gesellschaftliches Versagen. (…) All das passiert ohne erhobenen Zeigefinger, äußerst komödiantisch.“ PROFIL

Die Autorin entwirft mit ihrem bizarren Figurenarsenal eine Reihe an absurden Miniaturen, die Regisseur Schweigen und sein fünfköpfiges Ensemble als kurzweiligen Bilder-Reigen gut gelaunt auf die Bühne bringen.“ WIENER ZEITUNG

Miroslava Svolikova hat in ihrem Stück mit vielen Figuren den Ist-Zustand der Welt gezeichnet. Regisseur Tomas Schweigen übersteigert dies mit sehr bunter Fantasie. KRONEN ZEITUNG

Theater Vorpommern, Regie: David Czesienski, Premiere: 22.02.2022

Großartige Leistung der fünf Schauspielerinnen und Schauspieler sowohl als Gruppe als auch in vielen Einzelszenen. Sie geben eine Gesellschaft ab, die auf Teufel komm raus versucht, in der Mitte zu bleiben oder in die Mitte zu kommen. (Juliane Voigt, NDR/Radio MV Kulturjournal vom 14.4.22)

Für alle, die feinsinnigen Wortwitz lieben und für alle, die es bunt mögen, ist dieser Kammerspielabend des Theaters Vorpommern ein wahres Feuerwerk. (Christine Senkbeil, Kirchenzeitung MV)

Interviews, Kritiken, Material

Schauspielhaus Wien Magazin: E-mail Interview zu RAND, Magazin Nr.1 20/21, Seite 10-11 LINK >>>   LINK >>> 

Schauspielhaus Wien Magazin: Interview zu RAND, Ausgabe 19/20, Magazin #3

Bühne – „Am Rand ist auch der Abgrund“ (Bühne April 2020) LINK >>>

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König Lear

Interviews, Kritiken, Material

Lear ins Leere: Fragen zu einer Neuübersetzung von Shakespeare (Universtität Oxford/ Humboldt-Universität), 2022 LINK >>>

Schauspielhaus Bochum Programmheft: König Lear Übersetzen, Interview, 2020 LINK PDF >>>  LINK IMG >>>

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die hockenden

Burgtheater Wien (Vestibül), Regie: Alia Luque, Premiere: 13.04.2016

In einer Textpartitur, die gekonnt mich Wiederholungen arbeitet, wird ein unheimlicher Zustand greifbar… Das Stück samt seiner präzisen, schmucklosen Sprache ist ein Geschenk an die Regie. (Der Standart)

Alia Luque /gelang/ eine schön durchchoreografierte Inszenierung, die von Heiterkeit in Tristesse umschlägt. Tino Hillebrand und Laurence Rupp begeistern als Trachtenpärchen-Puppen im Rollstuhl mit grandiosem Mimenspiel. (Kurier)

Vom Geheimtipp zum Publikumsrenner – Svolikovas wunderbar schräge und unterhaltsame Produktion „die hockenden“ ist zurück.

Schauspiel Leipzig, Regie: Mirja Biel, Premiere: 15.04.2016

Ein intensiv beklemmendes Theaterstück. … Plastischer und nuancenreicher kann man Lähmungen in all ihren Spielarten nicht vorführen… Ganz stark. (FRIZZ)

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Gott ist 3 Frauen (Gi3F)

ETA Hoffmann Theater, Regie: Jakob Weiss, Premiere: 22.01.2021

Die Musik und der Tanz als Befreiung, das Loslassen und der Rausch. In „Gott ist drei Frauen“ findet die Party auf der Bühne statt – in die kann der Zuschauer im ETA Hoffmann Theater eintauchen und sich von Disko-Rauch benebelt mit dem Dasein und den Abgründen der Menschheit beschäftigen. (BR2 Kulturbühne, 20.01.22)

Die Inszenierung plädiert für einen gemeinsamen Kampf gegen toxische Männlichkeit. Denn weder Dominanz noch Unterdrückung sind naturwüchsig. (Fränkischer Tag, 25.01.22)

Der Abend ist schnell vorbei, ein bisschen wie Internetkonsum: schnell ein paar Tabs öffnen, ein Gif versenden, eine Story posten. Was hängen bleibt, sind starke Bilder. Eine Erde, die auf Knien kriechend um Hilfe bittet. (Fränkischer Tag, 25.01.22)

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Der Sprecher und die Souffleuse

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Die Beamten (Kurzstück)

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STAATSFRAGMENTE (Kurzstück)

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Kassandras (Kurzstück)

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